Da unsere Hunde ein fester Bestandteil der Familie sind, leben wir gemeinsam mit ihnen im Haus.

 

Die Geburt findet in einem ruhigen, abgetrennten Bereich des Wohnzimmers statt. Hier gibt es keinerlei Störungen von außen und doch ist Mama nicht isoliert, sondern hat jederzeit ihre Menschen- und Hundefamilie um sich.

Die ersten Tage verbringen die Kleinen ausschließlich in der Wurfkiste, zu der Mama ständig freien Zugang hat.

Sie kann also jederzeit nach dem Rechten schauen, sich um ihre Kleinen kümmern und sie versorgen, hat aber auch die Möglichkeit immer wieder kleine "Auszeiten" außerhalb des Welpenbereichs zu verbringen, in den Garten zu gehen oder das ganze Geschehen mit etwas Distanz zu betrachten :-)

 

Die Babys werden von uns in den ersten drei Wochen täglich gewogen, dabei werden auch die Markierungs-Bändchen gewechselt und die Babys bekommen einen kleinen Gesundheitscheck. Dadurch ist der Kontakt zum Menschen für die Kleinen völlige Routine.

Es gibt TTouch - Anwendungen (bei Mama und Kindern) und taktile Reize werden zur Frühförderung eingesetzt.

Um den 10. Lebenstag kommt ein Tierarzt nach Hause um sich die kleine Familie genau anzusehen und die erste Wurfabnahme für den Verband zu protokollieren.

 

Auch während der Nacht sind Mama und ihr Nachwuchs nie alleine. Ein Mensch und meist auch Carlotta schlafen ganz in der der Nähe!

 

Tagsüber findet der ganz normale Alltag rundum den abgetrennten Hundefamilien-Bereich statt. Es läuft mal der Fernseher oder Radio, es wird gesaugt oder der Rasenmäher ist zu hören und ab und an klingelt es an der Haustür.

 

Der Radius um die Welpenkiste wird in der 3. Woche immer größer und von uns Stück für Stück erweitert.

Die Schnauzbären haben jetzt genug Platz um sich zu balgen, Laufversuche zu starten und ihre "neue Welt" ringsum zu erkunden.

 

Besuche empfängt die kleine Familie ab der 4. Woche - wohl dosiert -

Es kommen Freunde, Familie und natürlich die zukünftigen Welpen"eltern", worüber wir uns sehr freuen!

Bei schönem Wetter finden die ersten kleinen Ausflüge in den Garten statt.

 

Von Beginn an, werden die Schnauzbären natürlich auch motorisch gefördert, was sich positiv auf das Körpergefühl/ Gleichgewicht auswirkt.

Unterschiedliche Geräusche, die vielleicht nicht alltäglich sind, hören die Kleinen ab und an während sie spielen - und so ganz nebenbei kennen :-).

 

Wir fahren Auto und auch das Erkunden einer völlig neuen Umgebung folgt ..... Wenn es passt, auch der eine oder andere positive Kontakt mit fremden Hunden.